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<title>Wallfahrtskirche Birnau</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wallfahrtskirche Birnau</span></h1>
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<p>Die <b>Wallfahrtskirche Birnau</b> ist eine dem <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patronat</a> <a href="Maria_von_Nazaret" class="mw-redirect" title="Maria von Nazaret">Mariens</a> (<a href="Mari%C3%A4_Aufnahme_in_den_Himmel" title="Mariä Aufnahme in den Himmel">Himmelfahrt, 15. August</a> und <a href="Mari%C3%A4_Heimsuchung" title="Mariä Heimsuchung">Heimsuchung, 2. Juli</a>) unterstellte <a href="Barock" title="Barock">Barockkirche</a> am Nordufer des <a href="Bodensee" title="Bodensee">Bodensees</a> zwischen den Orten <a href="Nu%C3%9Fdorf_(%C3%9Cberlingen)" title="Nußdorf (Überlingen)">Nußdorf</a> und <a href="Uhldingen-M%C3%BChlhofen" title="Uhldingen-Mühlhofen">Uhldingen-Mühlhofen</a> in <a href="Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Baden-Württemberg">Baden-Württemberg</a>. Die Kirche liegt in <a href="Birnau" title="Birnau">Birnau</a> an der Westroute der <a href="Oberschw%C3%A4bische_Barockstra%C3%9Fe" title="Oberschwäbische Barockstraße">Oberschwäbischen Barockstraße</a> direkt unterhalb der <a href="Bundesstra%C3%9Fe_31" title="Bundesstraße 31">B 31</a>. Sie wurde von 1746 bis 1749 von dem <a href="Vorarlberg" title="Vorarlberg">Vorarlberger</a> Baumeister <a href="Peter_Thumb" title="Peter Thumb">Peter Thumb</a> für die <a href="Reichsabtei_Salem" title="Reichsabtei Salem">Reichsabtei Salem</a> errichtet, mit einer reichen barocken Ausstattung mit <a href="Fresko" title="Fresko">Fresken</a> von <a href="Gottfried_Bernhard_G%C3%B6tz" class="mw-redirect" title="Gottfried Bernhard Götz">Gottfried Bernhard Götz</a> sowie <a href="Stuck" title="Stuck">Stuckaturen</a>, <a href="Altar" title="Altar">Altären</a> und <a href="Skulptur" title="Skulptur">Skulpturen</a> von <a href="Joseph_Anton_Feuchtmayer" title="Joseph Anton Feuchtmayer">Joseph Anton Feuchtmayer</a>, deren bekannteste der <a href="Honigschlecker" title="Honigschlecker">Honigschlecker</a> ist, ein <a href="Putto" title="Putto">Putto</a> mit <a href="Bienenkorb" title="Bienenkorb">Bienenkorb</a>.
</p><p>Seit 1946 ist das <a href="Gotteshaus" class="mw-redirect" title="Gotteshaus">Gotteshaus</a> auch <a href="Pfarrkirche" title="Pfarrkirche">Pfarrkirche</a> der Orte <a href="Deisendorf" title="Deisendorf">Deisendorf</a> und Nußdorf; 1971 wurde sie vom <a href="Papst" title="Papst">Papst</a> <a href="Paul_VI." title="Paul VI.">Paul VI.</a> zu einer <a href="Basilica_minor" title="Basilica minor">Basilica minor</a> erhoben.
</p><p>Das der Kirche vorgelagerte Ordensgebäude mit dem markanten <a href="Glockenturm" title="Glockenturm">Glockenturm</a> beherbergt heute ein <a href="Prior" title="Prior">Priorat</a> der <a href="Zisterzienser" title="Zisterzienser">Zisterzienser</a>-<a href="Abtei" title="Abtei">Abtei</a> <a href="Territorialabtei_Wettingen-Mehrerau" title="Territorialabtei Wettingen-Mehrerau">Wettingen-Mehrerau</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Alt-Birnau">Alt-Birnau</h2></div>
<p>Die heutige Klosterkirche Birnau wurde als Ersatz für eine <a href="Wallfahrtskirche" title="Wallfahrtskirche">Wallfahrtskirche</a> gebaut, die auf einem Hügel östlich von Nußdorf stand, einige Kilometer von dem Standort der heutigen Kirche entfernt. Es ist möglich, dass es hier bereits am Ausgang des 9. Jahrhunderts eine Wallfahrtskirche gab: Eine Tauschurkunde zwischen dem <a href="Kloster_Reichenau" title="Kloster Reichenau">Kloster Reichenau</a> und <a href="Karl_III._(Ostfrankenreich)" title="Karl III. (Ostfrankenreich)">Karl dem Dicken</a> aus dem Jahr 883 spricht von einer Kapelle <i>ad pirningas</i> („für Pilger“), bei der es sich vielleicht um Altbirnau handelt. Eine Urkunde von 1227 erwähnt an diesem Ort ein Nonnenkloster, das möglicherweise mit dem <a href="Kloster_Salem" class="mw-redirect" title="Kloster Salem">Kloster Salem</a> assoziiert war.
</p><p>Spätestens ab 1241 gehörte ein Stück des dortigen Geländes der Salemer Abtei. Auf diesem kleinen Grundstück stand zu jener Zeit bereits eine Marienkapelle. Um 1317 muss sie schon ein beliebter <a href="Wallfahrtsort" title="Wallfahrtsort">Wallfahrtsort</a> gewesen sein, wie zwei erhaltene <a href="Ablass" title="Ablass">Ablassurkunden</a> belegen. Das geistliche Amt wurde dabei nicht von Salemer Mönchen, sondern von <a href="Weltpriester" class="mw-redirect" title="Weltpriester">Weltpriestern</a> ausgeübt. Die Salemer Zisterzienser bemühten sich jedoch um das Recht, dort selbst tätig zu werden, und hatten Erfolg: Am 27. März 1384 inkorporierte <a href="Papst" title="Papst">Papst</a> <a href="Urban_VI." title="Urban VI.">Urban VI.</a> die Kapelle dem Kloster Salem. Kirchenrechtlich blieb für Altbirnau das <a href="Bistum_Konstanz" title="Bistum Konstanz">Bistum Konstanz</a> zuständig.
</p><p>Die Marienkapelle wurde im 14. Jahrhundert, oder früher, vergrößert, indem sie umbaut wurde. Das hatte praktische Gründe: Die zahlreichen Pilger konnten in der größeren Kirche Platz finden, ohne dass die Kapelle, die selbst als wundertätiger Ort galt, abgerissen werden musste.
</p><p>Um 1420 wurde ein „Gnadenbild“ aus dem <a href="Salzkammergut" title="Salzkammergut">Salzkammergut</a> aufgestellt, eine Marienstatue, die in den Ruf kam, wundertätig zu sein. (Das Kultbild steht heute in der Mitte des Neu-Birnauer Bildprogramms). Sie zog weitere Pilgerscharen an, so dass die Kirche im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts mehrfach erweitert werden musste. Im <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieg</a> wurde die äußere Kirche zerstört; die kleine Marienkapelle im Innern soll verschont geblieben sein. Das Gnadenbild, so erzählt die Chronik <i>Apiarium Salemitanum</i> (1708), sei von einem Salemer Knecht gerettet worden. Nach Ende des Krieges wurde die Kirche wieder aufgebaut und die Wallfahrt blühte wieder auf.
</p>
<p>Die Altbirnauer Kirche war ein einfacher Langbau mit <a href="Satteldach" title="Satteldach">Satteldach</a> und hatte, wie bei den Zisterziensern üblich, anstelle eines <a href="Glockenturm" title="Glockenturm">Glockenturms</a> nur einen <a href="Dachreiter" title="Dachreiter">Dachreiter</a> für das Läutwerk. Der vordere Giebel war mit <a href="Gotik" title="Gotik">gotischem</a> <a href="Ma%C3%9Fwerk" title="Maßwerk">Maßwerk</a> verziert. Die Ausmalung des Innenraums stammte von dem Maler Hans Winterlin, der <a href="Hochaltar" title="Hochaltar">Hochaltar</a> von 1656 von Melchior Binder, der regelmäßig Aufträge vom Salemer Kloster übernahm. Das dazugehörige Altarbild malte <a href="Johann_Christoph_Storer" title="Johann Christoph Storer">Johann Christoph Storer</a>; es befindet sich heute in der Kirche des ehemaligen <a href="Kloster_Rottenm%C3%BCnster" title="Kloster Rottenmünster">Zisterzienserinnenklosters Rottenmünster</a>. Die Kirche hatte neben dem Hauptaltar, der der <a href="Jungfrau_Maria" class="mw-redirect" title="Jungfrau Maria">Jungfrau Maria</a> gewidmet war, zwei Seitenaltäre, die dem <a href="Erasmus_von_Antiochia" title="Erasmus von Antiochia">Hl. Erasmus</a> bzw. dem <a href="Josef_von_Nazaret" title="Josef von Nazaret">heiligen Josef</a> gewidmet waren; die dazugehörigen Altarbilder stammten von Franz Carl Stauder. Sie wurden für die spätbarocken Seitenaltäre von Neu-Birnau übernommen. Im Laufe der Zeit kamen Wirtschaftsgebäude und Unterkünfte hinzu. Auch ein Pfarrhaus für den Wallfahrtspriester (Pater Präfekt) wurde ergänzt.
</p><p>Die Umgebung des kleinen Grundstücks gehörte jedoch der <a href="Reichsstadt" class="mw-redirect" title="Reichsstadt">Reichsstadt</a> <a href="%C3%9Cberlingen" title="Überlingen">Überlingen</a>, die den beständigen Erweiterungen der Klosterbauten erheblichen Widerstand entgegenbrachte. Der schwelende Machtkampf zwischen Stadt und Kloster eskalierte gelegentlich sogar in Handgreiflichkeiten: Aufgebrachte Überlinger Bürger zerstörten 1742 den Rohbau eines Ökonomiegebäudes. Direkt gegenüber der Kirche lag seit 1685 ein Wirtshaus auf Überlinger Grund, das wiederum den Mönchen ein Dorn im Auge war. Zeitweilig konnten die Salemer Mönche in Altbirnau keine <a href="Heilige_Messe" title="Heilige Messe">Messen</a> halten und mussten die Wallfahrt in die Salemer Klosterkirche verlegen.
</p><p>Der Strom der Pilger wuchs unablässig, so dass Abt <a href="Konstantin_Miller" title="Konstantin Miller">Konstantin Miller</a> 1741 Baupläne zu einer erneuten Erweiterung der Kirche anfertigen ließ. Sie wurden nie ausgeführt, denn am 22. Februar 1745 starb der Abt. Der neue Abt, <a href="Stephan_Enroth" title="Stephan Enroth">Stephan Enroth</a>, fasste noch im selben Jahr den Entschluss, die alten, baufälligen Gebäude ohne weitere Umstände abreißen zu lassen und an anderer Stelle, auf klostereigenem Territorium, eine neue Kirche zu errichten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Baugeschichte">Baugeschichte</h2></div>
<p>Der Bau einer neuen Wallfahrtskirche und die Verlegung des Gnadenbildes musste zunächst von Papst <a href="Benedikt_XIV._(Papst)" title="Benedikt XIV. (Papst)">Benedikt XIV.</a> genehmigt werden. In aller Heimlichkeit wurden die erforderlichen Genehmigungen eingeholt, denn man fürchtete den Zorn der Bevölkerung. Eine <a href="P%C3%A4pstliche_Bulle" title="Päpstliche Bulle">päpstliche Bulle</a> vom 12. März 1746 erlaubte dem Salemer Kloster, die Kirche zu errichten und die Marienstatue dorthin zu verlegen. Kurze Zeit später, am 2. Mai 1746, starb Abt Stephan mit nur 45 Jahren. Die Bevölkerung sah darin eine Strafe für die „Entführung“ des Gnadenbildes, doch die Klosterleitung ließ sich nicht irritieren: Unter dem neuen Abt <a href="Anselm_II._Schwab" title="Anselm II. Schwab">Anselm II. Schwab</a> wurde die begonnene Arbeit mit großer Energie weitergeführt.
</p><p>Der <a href="Auer_Zunft" title="Auer Zunft">Vorarlberger Baumeister</a> Peter Thumb wurde in die Planungskommission des Klosters berufen. Thumb war zu der Zeit, als er die Birnau entwarf, der führende süddeutsche Architekt und auf der Höhe seiner Schaffenskraft. Nach mehreren Entwürfen fand man einen auf beiden Seiten akzeptierten Kompromiss. Binnen eines Jahres begann der Aushub der Fundamente. Am 11. Juni 1747 wurde der Grundstein für die neue Kirche gelegt.
</p>
<p>Der ausgewählte Ort lag auf einem Hügelvorsprung am Ufer des <a href="%C3%9Cberlinger_See" title="Überlinger See">Überlinger Sees</a>, oberhalb der klostereigenen <a href="Weinberg" title="Weinberg">Weinberge</a> und der bereits existierenden Wirtschaftsgebäude (<a href="Schloss_Maurach" title="Schloss Maurach">Schloss Maurach</a>). Die vordere Fassade sollte parallel zum Seeufer stehen und dadurch weithin sichtbar über dem See thronen wie ein Bindeglied zwischen Gottes Schöpfung und dem Himmel. Die Umgebung der Kirche war (und ist bis heute) nahezu unbebaut, so dass keine anderen Gebäude die Sichtbarkeit beeinträchtigen. Man nahm zugunsten der Fernwirkung sogar in Kauf, dass der Altar nicht wie bei Kirchen üblich nach Osten ausgerichtet werden konnte.
</p><p>Der Bau verschlang innerhalb von wenigen Jahren 150.000 Gulden. Die finanziellen Mittel konnten ohne Probleme aufgebracht werden, so dass sich der Bau nicht wie bei vielen anderen Kirchenprojekten aus Geldmangel verzögerte. In nicht einmal vier Jahren wurde die Kirche errichtet und ausgestaltet. Die feierliche <a href="Kirchweihe" title="Kirchweihe">Kirchweihe</a> fand vom 19. bis 24. September 1750 statt. Die Kirchweihpredigt, die Abt Anselm hielt, beschäftigte sich vor allem mit der aufwendigen <a href="Ikonografie" title="Ikonografie">Ikonografie</a> der <a href="Fresko" title="Fresko">Fresken</a>, die das Kloster und die Mönche in Bezug zu Maria und der göttlichen Gnade setzten.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als zweiter Prediger war der „schwäbische Cicero“ eingeladen, der bekannte <a href="Pr%C3%A4monstratenser" title="Prämonstratenser">Prämonstratenser</a> <a href="Sebastian_Sailer" title="Sebastian Sailer">Sebastian Sailer</a> aus der <a href="Kloster_Obermarchtal" title="Kloster Obermarchtal">Abtei Obermarchtal</a>. Auch seine Predigt legte die malerischen Motive der Birnau aus. Die dritte Predigt hielt der Konstanzer <a href="Jesuit" class="mw-redirect" title="Jesuit">Jesuit</a> Joseph Vogelmayer. Superior des neue Wallfahrtsortes wurde der Zisterzienserpater <a href="Raphael_Koendig" title="Raphael Koendig">Raphael Koendig</a>.
</p><p>Der Neubau war nicht zuletzt eine Machtdemonstration gegenüber der Reichsstadt Überlingen, die beständig versuchte, die <a href="Reichsabtei" class="mw-redirect" title="Reichsabtei">Reichsabtei</a> in ihre Schranken zu weisen. Die Demonstration gelang, doch das Verhältnis zwischen Stadt und Kloster war auf Jahrzehnte hinaus gestört. Erst 1790 kam es zur offiziellen Versöhnung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Künstlerische_Gestaltung"><span id="K.C3.BCnstlerische_Gestaltung"></span>Künstlerische Gestaltung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Architektur">Architektur</h3></div>
<p>Der Bau besteht aus einem langgezogenen <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">Kirchenschiff</a> ohne Seitenschiffe und einem vorgelagerten Querriegel, in dem Wohn- und Verwaltungsräume des Ordens (sowie heute ein Souvenirgeschäft) untergebracht sind. Er wirkt räumlich wie symbolisch als Mittler zwischen der Umgebung und der Wallfahrtskirche. Das Ordensgebäude bildet die Schauseite der Kirche und erinnert mit seinen beiden seitlichen <a href="Risalit" title="Risalit">Risaliten</a> an die Salemer Klosteranlage. Ursprünglich war es sogar auf mehr als die doppelte Breite geplant und hätte dann einer feudalen Residenz ähnlicher gesehen als einer Kirche. Aus Thumbs Hand sind auch Skizzen zu einer Freitreppe erhalten, die vom Seeufer aus zum Kirchenvorplatz geführt hätte. Die zu eindeutige Anlehnung an höfische Prachtentfaltung wussten die auf Außenwirkung bedachten Mönche jedoch zu verhindern. Trotzdem wurde zugunsten der guten Sichtbarkeit der Fassade vom See aus auf die sonst übliche Ost-West-Ausrichtung des Kirchenschiffs verzichtet.
</p><p>Die Fassade auf der Seeseite erstreckt sich über elf Fensterachsen, die durch drei Paare von <a href="Ionischer_Baustil" class="mw-redirect" title="Ionischer Baustil">ionischen</a> <a href="Pilaster" title="Pilaster">Kolossalpilastern</a> gegliedert sind. Das mittlere Paar umschließt das Eingangsportal und wird – anstelle eines Mittelrisalits – vom dreistufig gegliederten Glockenturm bekrönt. Der Turm, der die Birnau von weither wie ein Fingerzeig erkennbar macht, ist eigentlich im Baustil der Zisterzienser nicht vorgesehen. Dadurch, dass er aus dem Kirchengebäude ausgelagert wurde, konnte er jedoch mit den Ordensregeln in Einklang gebracht werden. Die Gliederung durch Pilaster setzt sich an den Außenwänden des Kirchenschiffs fort. Der Außenanstrich ist in Weiß und Altrosa gehalten. Bei dem aktuellen Aussehen handelt es sich um die originale Farbgebung. Die Turmspitze ist mit dem äbtlichen Doppelkreuz gekennzeichnet.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vom Hauptportal aus ist zunächst der Vorraum zu durchqueren, um dann in den Kirchenraum einzutreten. Der Sakralraum der Birnau ist als <a href="Saalkirche" title="Saalkirche">Saalkirche</a> ohne Seitenschiffe entworfen. Thumb und sein Mitarbeiter <a href="Johann_Georg_Specht" title="Johann Georg Specht">Johann Georg Specht</a> wichen damit vom sogenannten <a href="Vorarlberger_M%C3%BCnsterschema" title="Vorarlberger Münsterschema">Vorarlberger Münsterschema</a> ab, das auf dem römischen Vorbild <a href="Il_Ges%C3%B9" title="Il Gesù">Il Gesù</a> aufbaute und durch Seitenkapellen und eine darübergelagerte <a href="Empore" title="Empore">Empore</a> den Eindruck einer <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">Emporenbasilika</a> erwecken sollte. Noch Thumbs Vater <a href="Michael_Thumb" title="Michael Thumb">Michael Thumb</a> war ein prominenter Vertreter dieser Bauweise, die nördlich der Alpen während des ganzen 17. Jahrhunderts sehr beliebt war. Peter Thumb wählte für die Birnau eine einfachere räumliche Lösung, die dafür der malerischen und skulpturalen Ausgestaltung freiere Hand ließ. Thumb bediente sich zweier Kunstgriffe. Er brachte in halber Höhe einen mit der Orgelempore verbundenen durchlaufenden Umgang an. Er schuf außerdem mit zwei bogenförmig ausschwingenden Auskragungen (Konchen) in der vierten Langhausachse Platz für zwei Seitenaltäre.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Kirchenschiff ist in drei Abschnitte gegliedert, die sich zum Altar hin verjüngen. Die Decke über dem Langhaus ist als <a href="Gew%C3%B6lbe#Muldengewölbe" title="Gewölbe">Muldengewölbe</a> angelegt. Das Mittelschiff mündet in den schmaleren, quadratischen Chorraum, der von einer flachen Kuppel überwölbt ist. Rechts vor dem Chorraum befindet sich die <a href="Kanzel" title="Kanzel">Kanzel</a>. Hinter ihm schließt die <a href="Apsis" title="Apsis">Apsis</a> an, deren Grundriss annähernd einen Dreiviertelkreis beschreibt und den Baldachinaltar von Feuchtmayer dicht umschließt. Breite <a href="Bogen_(Architektur)#Korbbogen" title="Bogen (Architektur)">Korbbögen</a> überdachen die Joche zu Chorraum und Apsis.
</p><p>Die prachtvolle Orgel steht direkt über dem Haupteingang zum Kirchenraum. Eine Empore, die als einfacher Laufgang mit <a href="Balustrade" title="Balustrade">Balustrade</a> angelegt ist, umläuft den Raum von der Orgel bis zur Apsis und gliedert den Raum auf halber Höhe. Die Brüstung wird nur durch die beiden flachen <a href="Konche_(Architektur)" title="Konche (Architektur)">Konchen</a> der Seitenkapellen mit den hoch aufragenden Seitenaltären unterbrochen. Zwei Reihen von jeweils fünf Fenstern auf jeder Seite erhellen den Innenraum. Der Chorraum hat auf jeder Seite zwei eigene Fensterjoche.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Innenraum">Innenraum</h3></div>
<p>Die künstlerische Ausgestaltung des Innenraums im ornamentalen Stil des <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> hat auf den heutigen Betrachter eine mitreißende Wirkung. Die Überwältigung ist ein geplanter Effekt: die Pracht der Kirche soll den Gläubigen von der Größe Gottes überzeugen. Der Himmel und das Jenseits werden buchstäblich auf die Erde geholt, so dass der Gläubige sie nicht nur ahnen kann, sondern plastisch vor sich sieht. Die katholische <a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">Gegenreformation</a> versuchte so, vor allem in der Baukunst der Jesuiten, mit <a href="Rhetorik" title="Rhetorik">rhetorischen</a> Mitteln die Gläubigen zum rechten Glauben zurückzubringen. Abt Anselm II. betonte in seiner Kirchweihpredigt, dass nicht das Kloster, sondern Maria selbst die Kirche erbaut habe. Andererseits konnte sich das Kloster dank der aufwendigen Marienverehrung in den Bildwerken ihres Beistands gewiss sein.
</p><p>Das ästhetische Vorbild für den Innenraum waren die <a href="Kirchen_in_Rom" title="Kirchen in Rom">römischen Barockkirchen</a>.
Die katholische Barockkunst entwickelte architektonische Stilmittel, die auf Prachtentfaltung und raffinierte Optik abzielten, etwa in den illusionistischen Deckenfresken eines <a href="Andrea_Pozzo" title="Andrea Pozzo">Andrea Pozzo</a>, die in ganz Europa stilbildend geworden waren. Architektur, Stuckatur und Malerei sollten eine künstlerische Einheit bilden. Anders als bei vielen Barockkirchen sind in der Birnau die Architektur, die <a href="Trompe-l%E2%80%99%C5%93il" title="Trompe-l’œil">Trompe-l’œil</a>-Malerei und die <a href="Rocaille" title="Rocaille">Rocaille</a>-Stuckatur tatsächlich zeitgleich und in enger künstlerischer Zusammenarbeit entstanden.
</p><p>Die architektonischen Formen gehen, wie häufig im Rokokostil, direkt in Zierformen über, die über die plastische Stuckatur wiederum in die Scheinarchitektur der Deckengemälde überführt werden. Andererseits ist das runde Deckenfresko des Chorraums klar von der umgebenden Architektur abgetrennt, wie es wenig später im <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a> üblich wird. Die optische Vielfalt täuscht geschickt über den simplen Grundriss hinweg. Auch der großzügig eingesetzte Marmor ist weitestgehend vorgespiegelt – aus gestalterischen Gründen wurde er bei den Altären mittels <a href="Stuckmarmor" title="Stuckmarmor">Stuckmarmor</a> imitiert, der zwar durch den aufwendigen Herstellungsprozess nicht günstiger als echter Marmor ist, aber einheitlichere Farben und Effekte ermöglicht. Die raumgliedernden <a href="Pilaster" title="Pilaster">Pilaster</a> und ihre Rücklagen sind in Malerei marmoriert. So entsteht ein „Gesamtkunstwerk“, das für den Betrachter reale Architektur und Illusion vermengen soll.
</p><p>Der Chor- und Altarraum wirkt mit seinen breiten Korbbögen wie ein <a href="Proszenium" title="Proszenium">Proszenium</a>. Der bühnenhafte Aufbau ist beabsichtigt, denn die katholische <a href="Liturgie" title="Liturgie">Liturgie</a> des Barock nutzte den Kirchenraum für theatralisch wirkende Inszenierungen, die an die Aufführungspraxis des <a href="Jesuitentheater" title="Jesuitentheater">Jesuitentheaters</a> angelehnt waren. Im Zentrum des Altarraums und der Aufführung stand der <a href="Hochaltar" title="Hochaltar">Hochaltar</a> mit der Marienstatue. Die Nutzung des Chorraums als Spielstätte für wenigstens ein geistliches Stück ist bezeugt: Zur Kirchweihe am 21. September 1750 wurde
</p>
<dl><dd>„ein wohl ausgearbeitetes <a href="Melodram_(Musik)" title="Melodram (Musik)">Melo-Drama</a> in der Kirchen vor dem Chor-Altar exhibirt (…), auf einem hierzu eigens verfertigem Theatro, welches von hindenher vollkommen aufzuschlüssen ware, also, daß die wunderthätige Bildnus auf dem Altar, und eigenen Thron sitzend, ihre Person selbsten zu deren Anwesenden zärtisten Hertzens-Bewegungen vertreten könnte.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Das Stück handelte von der Überführung der <a href="Bundeslade" title="Bundeslade">Bundeslade</a> auf den Berg <a href="Zion" title="Zion">Zion</a> durch David und in den <a href="Jerusalemer_Tempel#Erster_(oder_Salomonischer)_Tempel" title="Jerusalemer Tempel">Jerusalemer Tempel</a> durch <a href="Salomo" title="Salomo">Salomo</a>, spielte also auf die Birnauer Verlegung des Marienheiligtums und die Gründung eines neuen religiösen Zentrums an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bildprogramm">Bildprogramm</h3></div>
<p>Der Maler <a href="Gottfried_Bernhard_G%C3%B6z" title="Gottfried Bernhard Göz">Gottfried Bernhard Göz</a> (1708–1760) schuf für die Kirche ein <a href="Mariologie" title="Mariologie">mariologisches</a> <a href="Bildprogramm" title="Bildprogramm">Bildprogramm</a>, das um die wundertätige Marienfigur herum geplant ist. Göz hatte den Zuschlag für die Ausmalung durch einen vom Kloster ausgeschriebenen Wettbewerb erhalten. Die Inhalte wurden von der Abtei Salem vorgegeben. Ein Großteil der Darstellungen richtete sich nicht an die wallfahrtenden Laien, sondern an ein theologisch gebildetes Publikum. Dementsprechend komplex sind die theologischen Bezüge zwischen den Bildelementen. Viele Elemente fordern durch <a href="Mehrdeutigkeit" title="Mehrdeutigkeit">Mehrdeutigkeit</a> zusätzlich zur <a href="Exegese" title="Exegese">Exegese</a> heraus.
</p><p>Im Zentrum des Bildprogramms steht die <a href="Jungfrau_Maria" class="mw-redirect" title="Jungfrau Maria">Jungfrau Maria</a>, die Patronin der Kirche. Die Marienikonografie beginnt (oder endet) beim Gnadenbild auf dem Altar und setzt sich in einer Reihe von Mariendarstellungen bis zum Deckenfresko im Langhaus fort. Durch die leuchtend blaue Farbe sind die einzelnen Darstellungen Marias auch optisch aufeinander bezogen.
</p><p>Hinter der Marienstatue begann diese Reihe einst mit einem – seit 1790 fehlenden – Ölbild von <a href="Mari%C3%A4_Aufnahme_in_den_Himmel" title="Mariä Aufnahme in den Himmel">Mariä Himmelfahrt</a>.<sup id="cite_ref-sueddeut-Birnau_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-sueddeut-Birnau-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Darstellungen an der Decke des Chorraums und des Langhauses nehmen das Marienmotiv wieder auf. So entsteht eine Reihe von Bildern, die den Blick des eintretenden Pilgers auf den Altar hinlenken oder ihn dazu anregen, die Entsprechungen zwischen den einzelnen Darstellungen auszulegen.
</p><p>Der zweite Schwerpunkt des Bildprogramms liegt auf der Tradition und dem Selbstverständnis des Ordens. Maria wird mit den Ordensgründern und den Schutzheiligen der Zisterzienser verknüpft. Ein großer Teil des Deckenfreskos gilt auch den Erbauern der Birnau, die ihr Bauwerk als Geschenk an die Jungfrau Maria feiern. Das mächtige Salemer Kloster bewies hier sich selbst und der Welt seine direkte Beziehung zur Mutter Gottes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deckenfresko_der_Apsis">Deckenfresko der Apsis</h3></div>
<p>Über dem Altar ist in der Deckenwölbung der Apsis eine Szene aus dem <a href="Buch_Esther" class="mw-redirect" title="Buch Esther">Buch Esther</a> dargestellt: <a href="K%C3%B6nigin_Ester" class="mw-redirect" title="Königin Ester">Esther</a> bittet bei <a href="Ahasveros" title="Ahasveros">König Ahasver</a> um Gnade für ihr Volk. Die Szene ist aus dramatischer Untersicht dargestellt, so dass der Baldachin über Ahasvers Haupt wie ein zweiter, von einem Scheingebälk umrahmter Altarbaldachin wirkt.
</p><p>Etwas darüber befindet sich die Darstellung eines Christus, der im Begriff ist, Pfeile der Strafe auf die Menschheit zu schleudern. Letztere wird von einer halbnackten Frauenfigur repräsentiert, bei der es sich vermutlich um eine Darstellung der <i><a href="Tods%C3%BCnde" title="Todsünde">Luxuria</a></i> handelt. Maria kniet links unterhalb des zornigen Gottessohns und legt <a href="F%C3%BCrbitte" class="mw-redirect" title="Fürbitte">Fürbitte</a> für die Menschheit ein. Die Szene bezieht sich auf eine Vision des Mönches Wilhelm von Clairvaux, in der Maria Christus bittet, die Menschheit, wenn nicht um ihrer selbst willen, dann doch wegen der Zisterzienser zu verschonen. Esther muss daher als <a href="Typologie_(Bibel)" title="Typologie (Bibel)">typologische</a> Präfiguration von Maria verstanden werden: Während Esther das jüdische Volk rettet. erbittet Maria Gnade für die ganze Menschheit. Maria und Esther nehmen in beiden Darstellungen die gleiche Haltung ein, so dass sie auch formal aufeinander bezogen sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deckenfresko_des_Chors">Deckenfresko des Chors</h3></div>
<p>Die architektonisch recht flache Wölbung über dem Chorraum erzeugt durch das illusionistische Fresko den Eindruck einer tiefenräumlichen, kassettierten <a href="Kuppel" title="Kuppel">Kuppel</a> mit <a href="Opaion" title="Opaion">Opaion</a>, durch das Maria mit einer Gruppe von Engeln in die Kirche einschwebt. Dieser Effekt hat sein Vorbild in <a href="Andrea_Pozzo" title="Andrea Pozzo">Andrea Pozzos</a> Kuppelausmalung für die Kirche <a href="Sant%E2%80%99Ignazio_di_Loyola_in_Campo_Marzio" class="mw-redirect" title="Sant’Ignazio di Loyola in Campo Marzio">Sant’Ignazio di Loyola in Campo Marzio</a> in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> (1685); war die Ausmalung dort noch eine Notlösung für einen verpfuschten Kuppelbau gewesen, wurde die Kuppel der Birnau mit Absicht flach angelegt, damit das illusionistische Gemälde seine Wirkung besser entfalten konnte.
</p><p>Maria ist hier ikonografisch als „Weib der Apokalypse“ dargestellt, das mit dem rechten Fuß die Schlange, die Urheberin der <a href="Urs%C3%BCnde" class="mw-redirect" title="Ursünde">Ursünde</a>, zertritt. Zugleich ist sie eine <i>Maria gravida</i> („schwangere Maria“): Vor ihrem Bauch zeigt sich das Christuskind in einem Strahlenkranz. Von ihm richtet sich ein Lichtstrahl, der die Gnade Gottes (<i><a href="Gnade_(Theologie)" title="Gnade (Theologie)">Gratia</a></i>) repräsentiert, auf das <a href="Herz-Jesu-Verehrung" class="mw-redirect" title="Herz-Jesu-Verehrung">Herz-Jesu-Symbol</a>.
</p><p>Das Herz wird von einer Frauenfigur gehalten, die <a href="Allegorie" title="Allegorie">allegorisch</a> für die göttliche Liebe oder <a href="N%C3%A4chstenliebe" title="Nächstenliebe">Nächstenliebe</a> <i>(Caritas)</i> und die Liebe zu Gott <i>(Dilectio)</i> steht. Es bricht den Gnadenstrahl und lenkt ihn auf einen Spiegel, der von einem Putto gehalten wird. Der Spiegel ist in der Marienikonografie ein Sinnbild der Weisheit und <a href="Unbefleckte_Empf%C3%A4ngnis" title="Unbefleckte Empfängnis">unbefleckten Empfängnis</a>. Hier vermittelt er sehr augenfällig die Vorstellung, dass die göttliche Gnade über die Nächstenliebe und an die Gläubigen verteilt wird. Anstelle eines gemalten Spiegels wurde jedoch ein echter Glasspiegel angebracht, der das durch die Fenster einfallende Licht in den Kirchenraum reflektiert. Dieser scheinbare „Malerscherz“ hat tiefere Bedeutung: Der illusionistische Raum wird dadurch mit dem realen Kirchenraum vermengt, so dass der Kirchenbesucher den Lichtstrahl der Liebe Christi direkt auf sich beziehen kann.
</p><p>Die <i>Caritas</i> ist eine der <a href="Christliche_Tugenden" class="mw-redirect" title="Christliche Tugenden">christlichen Tugenden</a>. Weitere Tugenden werden durch drei Frauenfiguren dargestellt: die Hoffnung <i>(Spes)</i> mit einem Anker und einem grünen Zweig, die Gottesfurcht <i>(Timor Dei)</i> mit einem Hasen und einem ängstlichen Kind und die Erkenntnis Gottes bzw. der Glaube <i>(Agnitio)</i> mit <a href="Kruzifix" title="Kruzifix">Kruzifix</a>, Kelch und <a href="Hostie" title="Hostie">Hostie</a>. Die Ikonografie entspricht <a href="Cesare_Ripa" title="Cesare Ripa">Cesare Ripas</a> <i>Iconologia</i> (dt. Ausg. 1704). Maria und den vier Tugenden sind Textfragmente zugeordnet, die zusammen ein Bibelzitat ergeben: „(ego) MATER PULCHRAE DILECTIONIS / ET TIMORIS / ET AGNITIONIS / ET SANCTAE SPEI“ (<a href="Buch_Jesus_Sirach" class="mw-redirect" title="Buch Jesus Sirach">Sir.</a> 24, 24). Sebastian Sailer setzte diese Zeile an den Beginn seiner Kirchweihpredigt und übersetzte sie für die Laien: „Ich bin eine Mutter der schönen Liebe, und der Forcht, und der Erkanntnuß und der Heiligen Hoffnung.“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deckenfresko_des_Langhauses">Deckenfresko des Langhauses</h3></div>
<p>Die teils ornamental, teils motivisch ausgemalten <a href="Stichkappe" class="mw-redirect" title="Stichkappe">Stichkappen</a> über den Fenstern münden in die Scheinarchitektur des Deckenfreskos. Sie beginnt außen mit einem gemalten <a href="Gesims" title="Gesims">Kranzgesims</a>, über dem sich Säulenordnungen türmen. Nach oben ist eine Himmelsöffnung frei gelassen, vor der verschiedene sakrale Figuren arrangiert sind.
</p><p>Das riesige Fresko des Langhauses ist durch ein hell abgesetztes Stuckband zweigeteilt. Die Westhälfte über der <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> zeigt ein Konzert der Engel, die auf verschiedenen Musikinstrumenten in die Orgelmusik einzustimmen scheinen. In der Osthälfte des Freskos, in Richtung des Altars und vom Eingang aus gut sichtbar, befindet sich zentral ein weiteres Marienbild. Es ist in Haltung und Attributen der hölzernen Marienstatue („Gnadenbild“) auf dem Altar nachempfunden. Über ihrem Haupt schwebt ein achtzackiger Stern, der sowohl als Ankündigung des <a href="Messias" title="Messias">Messias</a> als auch auf Maria hin gedeutet werden kann (<i>stella matutina</i> = Morgenstern, ein Titel Marias aus der <a href="Lauretanische_Litanei" title="Lauretanische Litanei">Lauretanischen Litanei</a>).
</p><p>Auf dem gemalten Kranzgesims stehen und sitzen zahlreiche weltliche Figuren. In Richtung Kirchenmitte lagern und stehen einige Pilger in ärmlicher Kleidung, darunter Krüppel und Kranke. Der Maler Gottfried Bernhard Göz hat sich hier in einer liegenden Figur mit verbundenem Schienbein selbst porträtiert: Er war tatsächlich bei der Ausmalung vom Gerüst gefallen und hatte sich das Bein gebrochen. Die stehende Frau mit Kind wurde kunsthistorisch teilweise als <a href="Anna_selbdritt" title="Anna selbdritt">Anna selbdritt</a> gedeutet. Die Gruppe der Pilger ist das einzige Zugeständnis des Deckengemäldes an die Funktion der Kirche als Wallfahrtsort.
</p><p>Maria wendet sich jedoch nicht den Pilgern zu, sondern den Stiftern und Planern. Zu ihren Füßen auf der linken Seite stehen Guntram von Adelsreuthe und seine Tochter Mathilde, die 1134 durch die Schenkung eines Grundstücks die Gründung des Klosters Salem ermöglichten. Zwischen ihnen steht <a href="Bernhard_von_Clairvaux" title="Bernhard von Clairvaux">Bernhard von Clairvaux</a>, dem der Zisterzienserorden seine europaweite Ausbreitung verdankte. Auf der rechten Seite sind die Initiatoren der neuen Kirche zu sehen: Stephan II. Enroth, Anselm Schwab und Konstantin Miller halten hier gemeinsam eine Zeichnung der neuen Kirche hoch und zeigen sie zugleich der Muttergottes wie dem Betrachter unter ihnen im Kirchenschiff.
</p><p>Weitere Zisterzienseräbte präsentieren eine Vogelsicht des Klosters Salem. Auf der anderen Seite des Freskos, der Klosteransicht spiegelbildlich gegenüber, findet sich eine Darstellung des himmlischen Jerusalem. Man wollte dadurch eine typologische Entsprechung herstellen, die man in der Wortähnlichkeit „Salem“ / „Jerusalem“ bestätigt fand. Drei von Engeln gehaltene Spruchbänder ergeben zusammen das Bibelwort: „(tu) GLORIA IERUSALEM / (tu) LAETITIA ISRAEL / (tu) HONORIFICENTIA POPULI NOSTRI“ („Du bist der Ruhm Jerusalems, (du bist) die große Freude Israels und der Stolz unseres Volkes“; <a href="Buch_Judit" title="Buch Judit">Jdt.</a> 15, 9). Der Satz gilt im <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testament</a> Judith; Maria wird im Fresko als Vollendung dieser alttestamentlichen Heldin gedeutet. Der Hinweis auf Jerusalem gilt noch einmal der typologischen Entsprechung von Kloster und Himmlischer Stadt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Altäre"><span id="Alt.C3.A4re"></span>Altäre</h3></div>
<p>Die Birnau hat sieben <a href="Altar" title="Altar">Altäre</a>. Die ungewöhnliche Zahl wurde gewählt, um an die sieben großen Altäre des <a href="Petersdom" title="Petersdom">Petersdoms</a> zu erinnern, die besucht werden mussten, um <a href="Absolution" title="Absolution">Absolution</a> zu erlangen. Sie sind durchgehend von Joseph Anton Feuchtmayer entworfen und von seiner Werkstatt in mehrfarbigem <a href="Stuckmarmor" title="Stuckmarmor">Stuckmarmor</a> ausgeführt. Fünf der Altäre haben Altarbilder, von denen drei aus Altbirnau übernommen wurden. Jeweils zwei Altäre bilden ein Paar, das einander im Kirchenraum symmetrisch gegenübersteht und optisch zum Hochaltar hinführt.
</p><p>Die zwei äußersten Altäre stehen in den flachen Seitenkapellen und sind <a href="Erasmus_von_Antiochia" title="Erasmus von Antiochia">Erasmus von Antiochia</a> (Süden) bzw. dem <a href="Josef_von_Nazaret" title="Josef von Nazaret">Heiligen Josef</a> (Norden) gewidmet. Die gewohnten Schutzpatrone der Seitenaltäre und die dazugehörigen Altarbilder wurden als Zugeständnis an die Tradition aus Altbirnau übernommen. Der Erasmusaltar ist von Stuckfiguren flankiert, die den <a href="Leonhard_von_Limoges" title="Leonhard von Limoges">Hl. Leonhard</a> und den heiligen <a href="Magnus_von_F%C3%BCssen" title="Magnus von Füssen">Magnus von Füssen</a> darstellen. Josef wurden <a href="Stephanus" title="Stephanus">Stephanus</a> und <a href="Laurentius_von_Rom" title="Laurentius von Rom">Laurentius</a> zugeordnet. Die hoch aufragenden <a href="%C3%84dikula" title="Ädikula">Ädikulä</a> krönen Figuren des <a href="Blasius_von_Sebaste" title="Blasius von Sebaste">Hl. Blasius</a> bzw. des <a href="Wendelin" title="Wendelin">Hl. Wendelin</a>. All diese Heiligen richten sich an die Sorgen und Nöte der Wallfahrer: Sie gelten als Schutzpatrone des Viehs und der Hirten oder als <a href="Vierzehn_Nothelfer" title="Vierzehn Nothelfer">Nothelfer</a> gegen Krankheiten und Ungezieferplagen. Im Kirchenraum sind sie am weitesten vom Hauptaltar entfernt, um dem Andrang der Pilger mehr Raum zu bieten, aber wohl auch, um das ausgeklügelte Bildprogramm nicht zu stören. Der Josefsaltar wurde auch von der ortsansässigen Josefsbruderschaft als eigenständiger Sakralraum genutzt.
</p>
<p>Zwei weitere Altäre stehen an den zum Chor einschwingenden Wänden. Der rechte ist <a href="Bernhard_von_Clairvaux" title="Bernhard von Clairvaux">Bernhard von Clairvaux</a> gewidmet, einem der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens, der im 12. Jahrhundert zu dessen Verbreitung über ganz Europa maßgeblich beitrug. Das Altarbild von Göz zeigt Bernhard, wie er von der Muttergottes einen Milchstrahl aus der Brust empfängt, nachdem er trotz Durst und Hunger nicht aufhören wollte zu beten. Das Wunder soll sich in der Stiftskirche Saint-Vorles in <a href="Ch%C3%A2tillon-sur-Seine" title="Châtillon-sur-Seine">Châtillon-sur-Seine</a> ereignet haben.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Bernhardsverehrung und der zisterziensischen Tradition spielte das Wunder der Lactatio eine wichtige Rolle, weil Bernhard, in den Worten des Jesuitenpredigers Matthäus Pecher,
</p>
<dl><dd>„durch Annahme der marianischen Milch in nächste Blutsfreundschaft mit Jesus und Maria, mit dieser als ein Sohn, mit jenem als ein Bruder und Mit-Säugling eingetreten ist. Eine vollkommene Mutterschaft wird nicht allein durch Empfängnis und Geburt, sondern auch durch Darreichung der Muttermilch vollendet, mit welchem weißen Nahrungssaft den neugeborenen Säuglingen alle guten Eigenschaften eingeflößt werden.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Die Marienstatue, vor der Bernhard im Hintergrund des Gemäldes links betet, entspricht überlieferten Darstellungen des berühmten Gnadenbildes im <a href="Speyerer_Dom" title="Speyerer Dom">Speyerer Dom</a>. Die Szene bezieht sich auf ein Wunder, das sich auf Bernhards Reise zur Kreuzzugspropaganda 1146 ereignet haben soll: Er betete vor dem Gnadenbild das <a href="Salve_Regina" title="Salve Regina">Salve Regina</a>, dem er die Worte <i>O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria</i> anfügte. Daraufhin habe ihm das Bild geantwortet: <i>Salve Bernarde</i> („Sei gegrüßt Bernhard“). Der Dialog ist im Gemälde als Schrift dargestellt, die zwischen den Köpfen des Gnadenbildes und Bernhards erscheint.
</p><p>Der linke Altar ist dem Begründer des westeuropäischen Mönchtums <a href="Benedikt_von_Nursia" title="Benedikt von Nursia">Benedikt von Nursia</a> gewidmet. Das Blatt zeigt ebenfalls eine Szene aus der Heiligenvita, nämlich den Tod des Heiligen inmitten seiner Brüder auf den Stufen eines Altars, an dem die Messe zelebriert wird. Über ihm erscheint die Vision eines Mönchs im Augenblick von Benedikts Tod: Er sah die Seele des Ordensgründers auf einem von Lichtern gesäumten Weg zum Himmel fahren. Beide Altäre sind von aufwendiger <a href="Rocaille" title="Rocaille">Rocaille</a> gerahmt, die jedoch asymmetrisch angelegt ist. Erst durch gegenseitige optische Ergänzung schließen sich beide zu einem Ganzen und rahmen gemeinsam den Eingang zum Altarraum.
</p><p>Große <a href="Putto" title="Putto">Putten</a> ergänzen das Rahmenwerk. Der Putto des Benediktaltars hält ein aufgeschlagenes Buch mit den Lettern „AUSCULTA O FILI“ (<i>Höre, mein Sohn</i>), den Anfangsworten der <a href="Regula_Benedicti" title="Regula Benedicti">Regel des Hl. Benedikt</a>. Der Putto des Bernhardsaltars ist ungleich berühmter: Als »Honigschlecker« ist er in zahlreichen Formen als <a href="Kitsch" title="Kitsch">Kitschfigur</a> zu kaufen. Der Putto hält einen Bienenkorb im Arm, der im Gemälde selbst noch einmal dargestellt ist. Er spielt auf einen metaphorischen Beinamen des heiligen Bernhard an, der wegen seiner Predigten <i>Doctor mellifluus</i> („honigfließender Lehrer“) genannt wurde. Kunstgeschichtlich hat diese Figur keine herausgehobene Bedeutung; durch ihre Vermarktung hat sie jedoch in gewissem Sinne der Marienstatue den Rang als Kultbild abgelaufen.
</p><p>Die zwei Altäre im Chorraum sind <a href="Johannes_der_T%C3%A4ufer" title="Johannes der Täufer">Johannes dem Täufer</a> (auf der Evangelienseite, also vom Hochaltar aus gesehen rechts) bzw. dem <a href="Johannes_(Apostel)" title="Johannes (Apostel)">Evangelisten Johannes</a> gewidmet. Sie sind in schwarz und grau gehalten und haben keine Altarbilder, sondern weiße Stuckplastiken, die die Heiligen mit ihren Attributen zeigen.
</p><p>Der Hochaltar schließlich wird von einem prächtigen gebauten <a href="Baldachin" title="Baldachin">Baldachin</a> überwölbt. Es handelt sich um einen der ersten von Feuchtmayer realisierten Baldachinaltäre. Im Zentrum thront das Gnadenbild, umrahmt von drei Jochen aus marmorierten Säulen. Der Baldachin öffnet sich nach oben in eine <a href="Kuppel" title="Kuppel">Kalotte</a>, die mit Spiegeln ausgekleidet ist. Das <a href="Auge_der_Vorsehung" title="Auge der Vorsehung">Auge Gottes</a> in deren Mitte lag ursprünglich vor einem Fenster, dessen Licht durch geschickt angebrachte Spiegel gestreut und in den Kirchenraum geworfen wurde. Hinter dem Gnadenbild war ursprünglich das zentrale Altbirnauer Altarbild angebracht, das die <a href="Himmelfahrt" title="Himmelfahrt">Himmelfahrt</a> Mariens zeigte. 1790 wurde der Altar von <a href="Johann_Georg_Wieland" title="Johann Georg Wieland">Johann Georg Wieland</a> umgebaut; das Altarbild wurde in die Abteikirche Rottenmünster verlegt und durch eine Rückwand aus hellem <a href="Alabaster" title="Alabaster">Alabaster</a> ersetzt. Das Gnadenbild wurde nach oben verschoben, um es für die Kirchenbesucher besser sichtbar zu machen.<sup id="cite_ref-sueddeut-Birnau_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-sueddeut-Birnau-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwei Paare von Stuckplastiken rahmen den Hochaltar: <a href="Heilige_Anna" class="mw-redirect" title="Heilige Anna">Joachim und Anna</a>, die Eltern Marias, sowie <a href="Zacharias_(Vater_des_Johannes)" title="Zacharias (Vater des Johannes)">Zacharias</a> und <a href="Elisabet" title="Elisabet">Elisabeth</a>, die Eltern Johannes des Täufers. Zusammen mit den beiden Johannesfiguren der Choraltäre bilden sie die „Heilige Sippe“. Pilgern werden diese Figuren einen vertrauten Anhaltspunkt gegeben haben, war doch auch der Marienaltar von Alt-Birnau diesen Heiligen gewidmet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gnadenbild">Gnadenbild</h3></div>
<p>Die etwa 80 cm hohe hölzerne Marienstatue, die heute im Mittelpunkt des Birnauer Bildprogramms steht, wurde um 1420 im <a href="Salzkammergut" title="Salzkammergut">Salzkammergut</a> von einem unbekannten Meister gefertigt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es handelt sich um eine <a href="Gotik" title="Gotik">spätgotische</a> Sitzmadonna, die eine Krone trägt und auf einem gepolsterten Podest sitzt. Auf ihrem Schoß sitzt das <a href="Christus" class="mw-redirect" title="Christus">Christuskind</a>, das ein <a href="Kruzifix" title="Kruzifix">Kruzifix</a> in der Hand hält. Der Fuß ihres Thrones zeigt eine Mondsichel, ein Symbol aus der <a href="Johannesapokalypse" class="mw-redirect" title="Johannesapokalypse">Johannesapokalypse</a>. Der Apfel in ihrer Rechten verweist auf die <a href="Urs%C3%BCnde" class="mw-redirect" title="Ursünde">Ursünde</a>, die der Christ überwinden muss, um zu Gott zu kommen (lat.: <i>malum</i> = „Apfel“ / „Übel“). Die Skulptur wurde mehrfach restauriert und neu bemalt. Die Krone hat erst seit 1733 die heutige Form.
</p><p>Das Birnauer „Gnadenbild“ galt als wundertätig und war in der örtlichen Bevölkerung sehr beliebt. Viele glaubten, dass es nur an seinem Standort wirkmächtig sei und jede Verlegung eine <a href="Blasphemie" title="Blasphemie">Blasphemie</a> darstelle. Zudem schlugen die Überlinger Wirte aus der nahen Wallfahrtsstätte einigen Profit. Als die Klosterleitung 1745 die neue Kirche plante, erwartete sie daher, dass Überlinger Bürger die „Translocation“ der „Marianischen Wallfart zu Bürnau“ verhindern würden. Eine heimlich eingeholte Erlaubnis des <a href="Konstanz" title="Konstanz">Konstanzer</a> <a href="F%C3%BCrstbischof" title="Fürstbischof">Fürstbischofs</a> <a href="Kasimir_Anton_von_Sickingen" title="Kasimir Anton von Sickingen">Kasimir Anton von Sickingen</a> sowie der weltlich zuständigen <a href="Grafschaft_Heiligenberg" title="Grafschaft Heiligenberg">Grafschaft Heiligenberg</a> sollte deshalb Rechtssicherheit schaffen. Eine <a href="Prozession" title="Prozession">Prozession</a> von 2000 Personen, beschützt von 350 <a href="Dragoner" title="Dragoner">Dragonern</a> aus Heiligenberg, überführte am 4. März 1746 die Marienstatue von Altbirnau in ihre vorläufige neue Heimstatt, die Pfarrkirche St. Leonhard in Salem. Es kam nur zu wenigen Störungen. Zum einen war der Anlass der Prozession den Überlingern verschwiegen worden; zum anderen hatte der Bischof angekündigt, jeden Störenfried mit <a href="Exkommunikation" title="Exkommunikation">Exkommunikation</a> zu bestrafen. Der Rat der Stadt Überlingen konnte erst protestieren, als schon Tatsachen geschaffen waren.
</p><p>Erst zur Kirchweihe wurde die Figur nach Neubirnau gebracht. Zuvor war sie vor hochrangigen Zeugen auf ihre Echtheit überprüft worden, weil in der Bevölkerung Zweifel geherrscht hatten, ob das „zu übersetzende Bildnus der Göttlichen Mutter nicht mehr das Uralte Gnaden-Bild, sondern ein anderes, und neu verfertigtes“ sei.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Aussagen der restauratorisch tätigen Maler und die <a href="Holzwurm" class="mw-redirect" title="Holzwurm">Holzwurmlöcher</a> waren jedoch Beleg genug. Am 20. September 1750 überführte eine festliche Prozession die Sitzfigur in ihre neue Kirche. Das Gnadenbild steht heute über dem Hochaltar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orgel">Orgel</h3></div>
<p>Die erste <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> der Birnau stellte <a href="Johann_Georg_Aichgasser" title="Johann Georg Aichgasser">Johann Georg Aichgasser</a> aus Überlingen her. Sie war <a href="Manual_(Musik)" title="Manual (Musik)">einmanualig</a> und hatte zwölf <a href="Register_(Orgel)" title="Register (Orgel)">Register</a>. 1808 wurde sie in die <a href="Evangelische_Kirche_Altnau" title="Evangelische Kirche Altnau">reformierte Kirche</a> von <a href="Altnau" title="Altnau">Altnau</a> (<a href="Kanton_Thurgau" title="Kanton Thurgau">Kanton Thurgau</a>) verkauft. Dort ist zwar nicht mehr das Orgelwerk, doch der geschnitzte <a href="Prospekt_(Orgel)" title="Prospekt (Orgel)">Prospekt</a> erhalten.
</p><p>1950 wurde für die Birnau eine neue Orgel angeschafft, die auch von einer Überlinger Orgelbauwerkstatt erbaut wurde. Das heutige, nunmehr dritte Orgelwerk wurde 1991 mit einer rein mechanischen <a href="Traktur" title="Traktur">Traktur</a> von <a href="M%C3%B6nch_Orgelbau" title="Mönch Orgelbau">Mönch Orgelbau</a> (Überlingen) gebaut. Das Instrument hat 39 Register und 2644 <a href="Orgelpfeife" title="Orgelpfeife">Pfeifen</a>. Sie verteilen sich auf drei Manuale und <a href="Pedal_(Orgel)" title="Pedal (Orgel)">Pedal</a>. Die <a href="Disposition_(Orgel)" title="Disposition (Orgel)">Disposition</a> lautet:<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table border="0" cellspacing="24" cellpadding="18" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Echowerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Rohrgedeckt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Viola</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Flöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Nazard</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Flageolet</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Terz</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Larigot</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Sifflet</td>
<td>1′
</td></tr>
<tr>
<td>9.</td>
<td>Vox humana</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i><a href="Tremulant" title="Tremulant">Tremulant</a></i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Hauptwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Gedecktpommer</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Hohlflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Salicional</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Koppelflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Superoctave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Mixtur IV</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Cornet V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>III Oberwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Coppel</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Harfpfeife</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Schwebung</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Querflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Waldflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Rauschmixtur V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Cymbel III</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Dulcian</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Schalmei</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedalwerk</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Praestant</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Subbaß</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Octavbaß</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Gedeckt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Hintersatz IV</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Fagott</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Zinke</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i> III/II, I/II, I/P, II/P, III/P.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Glocken">Glocken</h3></div>
<p>Im mitten in der Fassade stehenden Turm hängt in einem historischen Holzglockenstuhl ein fünfstimmiges Geläut. Aufgrund von schwingungsdynamischen Problemen des Turmes wurde die Läutedisposition von 1961 im Jahr 1990 geändert. Den Stundenschlag übernimmt die Glocke 1, den Viertelstundenschlag intonieren die Glocken 3, 4 und 5. Die Schlagimpulse werden von dem mechanischen Uhrwerk gesteuert, das in den 1990er Jahren im Sinne der Denkmalpflege restauriert und instand gesetzt wurde. Die heutige Läutedisposition erklingt wie folgt:<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable" style="text-align:center">
<tbody><tr>
<th>Glocke
</th>
<th>Name
</th>
<th>Gussjahr
</th>
<th>Gießer
</th>
<th>Durchmesser
</th>
<th>Gewicht
</th>
<th><a href="Schlagton" title="Schlagton">Schlagton</a>
</th></tr>
<tr>
<td>1
</td>
<td align="left">Salvator
</td>
<td rowspan="2">1990
</td>
<td rowspan="2"><a href="Glockengie%C3%9Ferei_Bachert" title="Glockengießerei Bachert">Karlsruher Glockengießerei</a>
</td>
<td>1255 mm
</td>
<td>1443 kg
</td>
<td>e′-1
</td></tr>
<tr>
<td>2
</td>
<td align="left">Mater dolorosa
</td>
<td>1113 mm
</td>
<td>972 kg
</td>
<td>fis′-3
</td></tr>
<tr>
<td>3
</td>
<td align="left">Mater amabilis
</td>
<td>1961
</td>
<td><a href="Friedrich_Wilhelm_Schilling" title="Friedrich Wilhelm Schilling">Friedrich Wilhelm Schilling</a>
</td>
<td>1031 mm
</td>
<td>736 kg
</td>
<td>gis′-1
</td></tr>
<tr>
<td>4
</td>
<td align="left">Joseph
</td>
<td>1990
</td>
<td>Karlsruher Glockengießerei
</td>
<td>926 mm
</td>
<td>655 kg
</td>
<td>h′-1
</td></tr>
<tr>
<td>5
</td>
<td>Benedikt und Bernhard
</td>
<td>1961
</td>
<td>Friedrich Wilhelm Schilling
</td>
<td>854 mm
</td>
<td>450 kg
</td>
<td>cis″-2
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Ausstattungsgegenstände"><span id="Weitere_Ausstattungsgegenst.C3.A4nde"></span>Weitere Ausstattungsgegenstände</h3></div>
<p>Zur Ausstattung gehört ein <a href="Kreuzweg" title="Kreuzweg">Kreuzweg</a> in vierzehn Stationen aus bemalter Holzschnitzerei, von dem noch acht Stationen erhalten sind. (Möhrle 1920 vermutet, dass die übrigen sechs nie existiert haben.) Die einzelnen Stationen stammen von Feuchtmayer und seinem Mitarbeiter <a href="Johann_Georg_Dirr" title="Johann Georg Dirr">Johann Georg Dirr</a>. Vierzehn Putten komplementierten einst die Kreuzwegstationen; zwölf von ihnen sind erhalten. Jede Station besteht aus einer individuell gestalteten vergoldeten <a href="Rocaille" title="Rocaille">Rocaille</a>-<a href="Kartusche_(Kunst)" title="Kartusche (Kunst)">Kartusche</a>, die durch einen Engelskopf und Pflanzenranken ergänzt ist. Der Rahmen umfasst ein Kulissenbild, vor dem kleine, vollplastische Figurengruppen wie auf einer kleinen Theaterszene agieren.
</p><p>Insgesamt zehn <a href="Uhr" title="Uhr">Uhren</a> finden sich an und in der Kirche. Die Bauherren demonstrierten so einerseits das gesteigerte Bewusstsein ihres Zeitalters für genaue <a href="Zeitmessung" title="Zeitmessung">Zeitmessung</a>. Andererseits war die Uhr aber auch eine Metapher für die Endlichkeit des Daseins (<a href="Vanitas" title="Vanitas">Vanitas</a>). Drei <a href="Sonnenuhr" title="Sonnenuhr">Sonnenuhren</a> schmücken die Nordwest- und Südostseite des Ordensgebäudes sowie den Turm. Die übrigen sieben werden von einem drei Tonnen schweren schmiedeeisernen <a href="Uhrwerk" title="Uhrwerk">Uhrwerk</a> angetrieben, das wahrscheinlich um 1750 in den Werkstätten des Salemer Klosters von Bruder Maurus Undersee (1708–1773) geschaffen wurde. Es wurde im Zuge der Restaurierung der Kirche 1963 abgebaut und erst nach vielen Verzögerungen 1979 wieder in Betrieb genommen.
</p><p>Vier weithin sichtbare <a href="Zifferblatt" title="Zifferblatt">Zifferblätter</a> befinden sich heute an den vier Turmseiten; das größte zum See hin hat einen Durchmesser von 3,10 Metern. Im Kircheninneren finden sich unter der Decke des Langhauses links und rechts des Chorraumes eine Sonnenzeituhr, deren Zeiger als Salemer Abtstab (mit einem um den Stab geschlungenen „S“) bzw. als Pfeil gestaltet sind sowie eine <a href="Astronomische_Uhr#Monduhren" title="Astronomische Uhr">Monduhr</a>, die an einer sich drehenden Mondkugel den Tag des Mondlaufs und die <a href="Mondphase" title="Mondphase">Mondphase</a> anzeigt. Beide sind mit aufwendigen goldenen Ornamenten und allegorischen Figuren verziert. Sie verweisen auf den Lauf der Gestirne als Zeichen für die göttliche Ordnung des <a href="Makrokosmos" title="Makrokosmos">Kosmos</a>, können aber auch als Mariensymbole verstanden werden. Die sogenannte „Marienuhr“ befindet sich an der Decke des Langhauses. Ihr Zifferblatt zeigt das Monogramm Mariens (die verschlungenen Lettern des Worts „Maria“, die einen Stern bilden) sowie einen Kranz aus zwölf Sternen.
</p><p>Die ursprünglichen fünf <a href="Kirchenglocke" title="Kirchenglocke">Turmglocken</a> wurden von Gebhard Andreas Aporta in <a href="Bregenz" title="Bregenz">Bregenz</a> gegossen. Sie waren jeweils einem Heiligen gewidmet und trugen Inschriften, die mit <a href="Chronogramm" title="Chronogramm">Chronogrammen</a> das Jahr ihrer Herstellung verschlüsselten. Die größte Glocke war der Jungfrau Maria gewidmet; die weiteren den Heiligen Anselmus, Benedikt und Bernhard und die kleinsten den Wallfahrtsheiligen Blasius, Magnus sowie der <a href="Heilige_Sippe" title="Heilige Sippe">Heiligen Sippe</a>. Nach der <a href="S%C3%A4kularisation" title="Säkularisation">Säkularisation</a> der Kirche wurden vier der Glocken nach <a href="Wollerau" title="Wollerau">Wollerau</a> (<a href="Kanton_Schwyz" title="Kanton Schwyz">Kanton Schwyz</a>) verkauft. Die verbliebene Glocke wurde 1940 eingeschmolzen. 1961 wurden vier, 1990 fünf neue Glocken angeschafft.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_vom_Bauabschluss_bis_heute">Geschichte vom Bauabschluss bis heute</h2></div>
<p>Die Errichtung der neuen Kirche bedeutete einen schweren Einschnitt für die Marienwallfahrt. Der Strom der Pilger war bei weitem nicht mehr so stark wie zu Altbirnauer Zeiten. Dazu mag der Geist der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> beigetragen haben; jedoch war auch das Verhältnis der frommen Bevölkerung zur Birnau durch die Verlegung des Heiligtums, gegen die selbst der Rat der Reichsstadt Überlingen Protest eingelegt hatte, nachhaltig gestört. Zudem versuchten Staat und Amtskirche zunehmend das Wallfahrtswesen zu unterbinden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schließung_der_Kirche_1804"><span id="Schlie.C3.9Fung_der_Kirche_1804"></span>Schließung der Kirche 1804</h3></div>
<p>Wenige Jahrzehnte nach dem Bau der neuen Kirche sah das Salemer Kloster seiner Schließung entgegen. Der <a href="Generalvikar" title="Generalvikar">Generalvikar</a> des für Salem zuständigen <a href="Bistum_Konstanz" title="Bistum Konstanz">Bistums Konstanz</a>, <a href="Ignaz_Heinrich_von_Wessenberg" title="Ignaz Heinrich von Wessenberg">Ignaz von Wessenberg</a>, war Anhänger des <a href="Josephinismus" title="Josephinismus">Josephinismus</a>. Der junge Wessenberg, seit 1801 im Amt, war wie viele aufgeklärte Kleriker entschlossen, die Wallfahrts- und Klosterkirchen in seiner <a href="Di%C3%B6zese" title="Diözese">Diözese</a> zu schließen oder in <a href="Pfarrkirche" title="Pfarrkirche">Pfarrkirchen</a> umzuwandeln. Man war sich innerkirchlich bewusst, dass die teilweise sehr mächtigen Orden eine theologische und machtpolitische Konkurrenz zur verfassten Kirche darstellten. Auch die Praxis der <a href="Bilderverehrung" title="Bilderverehrung">Bilderverehrung</a> auf Wallfahrten war den Josephinisten ein Zeichen des <a href="Aberglauben" class="mw-redirect" title="Aberglauben">Aberglaubens</a>; die ganze Bilderwelt der barocken Kirchen galt plötzlich als Inbegriff falsch verstandener Frömmigkeit.
</p><p>Die beginnende <a href="S%C3%A4kularisation" title="Säkularisation">Säkularisation</a> der Klöster von staatlicher Seite kam Wessenberg entgegen: Bereits am 1. Oktober 1802 erschien im Kloster Salem eine Kommission des <a href="Markgraf" title="Markgraf">Markgrafen</a> <a href="Karl_Friedrich_(Baden)" title="Karl Friedrich (Baden)">Karl Friedrich</a>, die die Beschlagnahme des gesamten Vermögens durch die <a href="Markgrafschaft_Baden" title="Markgrafschaft Baden">Markgrafschaft Baden</a> ankündigte. Der <a href="Reichsdeputationshauptschluss" title="Reichsdeputationshauptschluss">Reichsdeputationshauptschluss</a> vom 25. Februar 1803 ließ die reichsweite Schließung von Klöstern rechtskräftig werden. Zum 23. November 1804 wurde die Reichsabtei Salem vollständig aufgelöst. Von diesem Zeitpunkt bis zum Jahr 1918 wurden unter staatlicher Kontrolle keine Männerorden mehr zugelassen.
</p><p>Der letzte Gottesdienst in Neubirnau fand am 30. April 1804 statt. Im Jahr 1808 wurde auch die Kirche für die Zisterzienser, die noch dort lebten, gesperrt und ohne öffentlichen Protest geschlossen. Das Gnadenbild wurde in das <a href="Salemer_M%C3%BCnster" title="Salemer Münster">Salemer Münster</a> gebracht, das in eine Pfarrkirche umgewandelt worden war. Das Inventar der Kirche wurde auf umliegende Kirchen verteilt. Glocken und Orgel wurden in die Schweiz verkauft. Von 1808 bis nach Ende des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> stand die Kirche leer und verfiel. Der <a href="Dachreiter" title="Dachreiter">Dachreiter</a> über dem Chor wurde 1810, die <a href="Sakristei" title="Sakristei">Sakristei</a> 1832 abgerissen. Anders als bei mancher anderen säkularisierten Klosterkirche blieb der Rest des Baukörpers jedoch erhalten.
</p><p>Zudem galt im Kunstgeschmack der Rokoko-Stil plötzlich als veraltet. Der schlichtere, an antike Vorbilder angelehnte <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a> galt ab etwa 1775 als die zeitgemäßere Bauform; das Kloster Salem war mit der Ausstattung des Salemer Münsters im <a href="Louis-seize" title="Louis-seize">Louis-seize</a>-Stil sogar einer der regionalen Vorreiter dieses Stilwechsels. Nach 1810 waren <a href="Romanik" title="Romanik">Romanik</a> und <a href="Gotik" title="Gotik">Gotik</a> die Vorbilder im Kirchenbau. Das barocke <a href="Pathos" title="Pathos">Pathos</a> mit seinen ausgefeilten, auf dramatische Wirkung angelegten Bildprogrammen wurde mit einem Schlag unpopulär. Selbst Kleriker argumentierten mit ästhetischen Bedenken gegen den „ausartenden“, „krankhaften“ und „widerlichen“ Barockstil und dessen letztliche „Auswucherung“ im Rokoko. Erst um 1890 wurde die barocke Kunst wieder allgemein akzeptiert, was unter anderem den zeitgenössischen Kunsthistorikern wie <a href="Heinrich_W%C3%B6lfflin" title="Heinrich Wölfflin">Heinrich Wölfflin</a> zu verdanken ist. Zunächst markierte die Birnau jedoch das Ende einer Epoche im Kirchenbau, „das <a href="Schwanengesang" title="Schwanengesang">Schwanenlied</a> des Rokoko am Bodensee“ (<a href="#Literatur">Lit.</a>: Möhrle, 1920, S. 92).
</p><p>Die bürgerliche <a href="Landschaftsmalerei" title="Landschaftsmalerei">Landschaftsmalerei</a> des 19. Jahrhunderts entdeckte die Birnau als Baukörper, der mit der Natur malerisch harmonierte. So wurde die Kirche, die einst als weithin sichtbares Mittelglied zwischen irdischer Schöpfung und himmlischem Glanz entworfen war, zum optisch reizvollen Element in der Idylle des Bodensees, ein Gegengewicht zur beginnenden <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Von_der_Wiedereröffnung_1919_bis_heute"><span id="Von_der_Wiederer.C3.B6ffnung_1919_bis_heute"></span>Von der Wiedereröffnung 1919 bis heute</h3></div>
<p>Erst nach der vorletzten Jahrhundertwende gab es ernsthafte Bemühungen, die Kirche wieder für die Gläubigen zu öffnen. Sowohl die Bewertung des Rokokostils als auch die kirchliche Akzeptanz von Wallfahrten hatten sich in der Zwischenzeit grundlegend gewandelt. Der Zisterzienserabtei <a href="Wettingen-Mehrerau" class="mw-redirect" title="Wettingen-Mehrerau">Wettingen-Mehrerau</a> (<a href="Bregenz" title="Bregenz">Bregenz</a>) gelang es, dem Land Baden die Birnau für 70.000 <a href="Mark_(1871)" title="Mark (1871)">Mark</a> abzukaufen. Daneben erwarb das Kloster auch das <a href="Schloss_Maurach" title="Schloss Maurach">Schloss Maurach</a>, das direkt unterhalb der Kirche am Seeufer liegt. Die Wirtschaftsräume des Kirchenvorbaus wurden zu Wohn- und Verwaltungsräumen umgebaut und in eine Außenstelle des Konvents umgewandelt. Glocken und Orgel wurden wiederbeschafft. Die Kirche wurde am 20. November 1919 feierlich wiedereröffnet.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Binnen kurzem wurde die Birnau zu einem religiösen wie kunsthistorischen Wallfahrtsort am Bodensee.
</p><p>Unter dem <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> wurden die Kirche und das Priorat von 1941 bis 1945 geschlossen. Die Mönche wurden verjagt, manche vorübergehend von der <a href="Gestapo" class="mw-redirect" title="Gestapo">Gestapo</a> inhaftiert. Erst nach dem Ende des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> konnten sie nach Birnau zurückkehren.
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="KZ-Friedhof_Birnau" title="KZ-Friedhof Birnau">KZ-Friedhof Birnau</a></i></div>
<p>Der Nationalsozialismus hinterließ auch tiefere Spuren: Unweit der Kirche befindet sich ein Friedhof für 97 <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">KZ-Häftlinge</a> aus dem <a href="KZ_Aufkirch" class="mw-redirect" title="KZ Aufkirch">KZ Aufkirch</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie gehörten zu einem Trupp von rund 800 Häftlingen aus dem <a href="KZ_Dachau" title="KZ Dachau">KZ Dachau</a>, die westlich von <a href="%C3%9Cberlingen" title="Überlingen">Überlingen</a> ein unterirdisches Stollensystem in den Molassefelsen trieben, in dem die <a href="Friedrichshafen" title="Friedrichshafen">Friedrichshafener</a> Rüstungsbetriebe <a href="Dornier-Werke" title="Dornier-Werke">Dornier</a>, <a href="Zeppelin" title="Zeppelin">Zeppelin</a>, <a href="ZF_Friedrichshafen" title="ZF Friedrichshafen">ZF</a> und <a href="Maybach-Motorenbau_GmbH" class="mw-redirect" title="Maybach-Motorenbau GmbH">Maybach</a> vor Bomben geschützt sein sollten (<a href="Goldbacher_Stollen" title="Goldbacher Stollen">Goldbacher Stollen</a>).<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Arbeiten dauerten vom Oktober 1944 bis April 1945 an. Mindestens 168 Häftlinge starben und wurden verbrannt oder in einem Massengrab verscharrt. Nach Kriegsende wurden auf Befehl der französischen Militärregierung die Leichen aus dem Waldstück Degenhardt bei Überlingen exhumiert und am 9. April 1946 auf dem neu geschaffenen <a href="KZ-Friedhof" title="KZ-Friedhof">KZ-Friedhof</a> Birnau beigesetzt.
</p><p>Mit dem Kauf im Jahr 1919 hatte das Kloster auch die Verantwortung für die <a href="Denkmalpflege" title="Denkmalpflege">Denkmalpflege</a> der Kirche übernommen. 1964 bis 1969 wurde die Bausubstanz generalsaniert, finanziert aus Mitteln der katholischen Kirche und der staatlichen Denkmalpflege sowie eines 1966 gegründeten Fördervereins. 1996 begannen die bis heute aufwändigsten Sanierungsarbeiten. Die <a href="Fundament" title="Fundament">Fundamente</a> wurden trockengelegt, Schäden durch <a href="Echter_Hausschwamm" title="Echter Hausschwamm">Hausschwamm</a> behoben und die Fresken im Innenraum vor Beschädigung geschützt. Seit 2004 ist auch die Renovierung der Außenfassade abgeschlossen. Die Forschung nach Spuren der ursprünglichen Farbgebung führte zur Revision der <a href="Restaurierung" title="Restaurierung">Restaurierung</a> von 1966. Damals wurde der Kirche eine weiße Fassade mit rosa Pilastern gegeben und der Turm durch einen rosa Anstrich optisch hervorgehoben. Die jetzige Fassade ist einheitlich in rosa mit weißen Schmuckelementen gestaltet, wodurch sich auch der Turm wieder in das Gesamtbild einfügt.
</p><p>1946 wurde Birnau die Pfarrkirche der Orte <a href="Deisendorf" title="Deisendorf">Deisendorf</a> und <a href="Nu%C3%9Fdorf_(%C3%9Cberlingen)" title="Nußdorf (Überlingen)">Nußdorf</a>, welche gemeinsam die katholische <a href="Quasipfarrei" title="Quasipfarrei">Pfarrkuratie</a> Birnau bilden.
</p><p>1971 wurde die Birnau von <a href="Paul_VI." title="Paul VI.">Papst Paul VI.</a> zur <a href="Basilica_minor" title="Basilica minor">Basilica minor</a> erhoben. Sie ist heute einer der beliebtesten <a href="Wallfahrtsort" title="Wallfahrtsort">Wallfahrtsorte</a> im Bodenseeraum. Jährlich wiederkehrende <a href="Wallfahrt" title="Wallfahrt">Marienwallfahrten</a> ziehen teilweise Zehntausende von Pilgern an. Im Jahr gibt es 18 offizielle Wallfahrten, deren beliebteste die <a href="F%C3%A1tima" title="Fátima">Fatimawallfahrten</a> sind (jeweils am 13. jedes Monats). Das <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patroziniumsfest</a> wird am Sonntag nach dem 2. Juli (<a href="Mari%C3%A4_Heimsuchung" title="Mariä Heimsuchung">Mariä Heimsuchung</a>) begangen. Regelmäßig finden auch Konzerte statt. Die Kirche ist wegen ihrer malerischen Lage ein sehr beliebter Ort für <a href="Hochzeit" title="Hochzeit">Hochzeiten</a> und darüber hinaus eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten am See.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Matthias Bisemberger: <i>Maria in Neu-Bürnau, oder Fortsetzung des gründlich- und wahrhaften Berichts von Ubersetzung der Marianischen Wallfart zu Bürnau (…)</i> Konstanz 1751.</li>
<li><a href="Hermann_Brommer" title="Hermann Brommer">Hermann Brommer</a>: <i>Basilika Unserer Lieben Frau, Birnau am Bodensee.</i> 43., bearb. Aufl. Schnell & Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-4005-3, (= <i>Kunstführer,</i> 435).</li>
<li>David Ganz: <cite style="font-style:italic">Gottesmutter und Honigschlecker. Klösterlicher Besitzanspruch und kulinarische Seherfahrung in der Wallfahrtskirche Neu-Birnau</cite>. In: David Ganz, Georg Henkel (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Visualität und Religion in der Vormoderne</cite>. Reimer, Berlin 2004, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>173–218</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Birnau&rft.atitle=Gottesmutter+und+Honigschlecker.+Kl%C3%B6sterlicher+Besitzanspruch+und+kulinarische+Seherfahrung+in+der+Wallfahrtskirche+Neu-Birnau&rft.au=David+Ganz&rft.btitle=Visualit%C3%A4t+und+Religion+in+der+Vormoderne&rft.date=2004&rft.genre=book&rft.pages=173-218&rft.place=Berlin&rft.pub=Reimer" style="display:none"> </span><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Hans Jensen: <i>Schach dem Abt.</i> Herder, Freiburg i. Br. 1953, ISBN 3-451-17739-0. (Roman über die Entstehung der Wallfahrtskirche.)</li>
<li>Hans Möhrle: <i>Die Cistercienser-Probstei Birnau bei Überlingen am Bodensee.</i> Feyel, Überlingen 1920.</li>
<li><a href="Ulrich_Knapp" title="Ulrich Knapp">Ulrich Knapp</a>: <i>Die Wallfahrtskirche Birnau, Planungs- und Baugeschichte.</i> Gessler, Friedrichshafen 1989, ISBN 3-922137-58-X. (Quellensammlung mit Bauplänen und Entwurfszeichnungen.)</li>
<li>Bernd Mathias Kremer (Hrsg.): <i>Barockjuwel am Bodensee. 250 Jahre Wallfahrtskirche Birnau.</i> Fink, Lindenberg 2000, ISBN 3-933784-71-9. (Darstellungen zu Aspekten der Bau-, Kunst- und Klostergeschichte.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Birnau?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Wallfahrtskirche Birnau</a></span></b> – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.birnau.de/">Basilika Birnau – Offizielle Homepage</a></li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://deu.archinform.net/projekte/5871.htm">Wallfahrtskirche Birnau.</a></i> In: <a href="ArchInform" title="ArchInform"><i>arch</i>INFORM</a>.</li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kloester-bw.de/?nr=650">Zisterzienserpriorat Birnau</a></i> in der Datenbank <i>Klöster in Baden-Württemberg</i> des <a href="Landesarchiv_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Landesarchiv Baden-Württemberg">Landesarchivs Baden-Württemberg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hegau-panorama.de/birnau24plan.swf">Virtueller Rundgang in der Kirche</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=35&lin=de">Priorat Birnau</a> bei cistercensi.info</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://orgel-verzeichnis.de/uhldingen-muehlhofen-birnau-kloster-und-wallfahrtskirche-st-maria/">Orgelgeschichte und Orgeln der Wallfahrtskirche</a> – Orgel-Verzeichnis Schmidt</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20040115050525/http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/LitWiss/KunstWiss/lehre/Links%20Kunstgeschichte/Predigt/predigt.html">Kirchweihpredigt von Abt Anselm II.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. Januar 2004 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Hermann Brommer: <i>Basilika Unserer Lieben Frau, Birnau am Bodensee</i> (= <i>Kleiner Kunstführer.</i> Band 435). 43., bearb. Aufl. Schnell & Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-4005-3, S. 10.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"> Christof Rieber: <i>Kloster Mengen.</i> In: Edwin Ernst Weber (Hrsg.): <i>Klöster im Landkreis Sigmaringen.</i> Lindenberg 2004, S. 261–280, hier S. 271. </span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Bisemberger, 1751, S. 24.</span>
</li>
<li id="cite_note-sueddeut-Birnau-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-sueddeut-Birnau_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-sueddeut-Birnau_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Werke/a-g/Birnau.html"><i>Birnau.</i></a> In: <i>sueddeutscher-barock.ch.</i> 30. Mai 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 30. Mai 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWallfahrtskirche+Birnau&rft.title=Birnau&rft.description=Birnau&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.sueddeutscher-barock.ch%2FIn-Werke%2Fa-g%2FBirnau.html&rft.date=2019-05-30"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"> Peter Kalchthaler: <i>Die Ikonographie der Wallfahrtskirche Neu-Birnau.</i> In: Bernd Mathias Kremer (Hrsg.): <i>Barockjuwel am Bodensee.</i> Lindenberg 2000, S. 135–176.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Matthäus Pecher: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20040325161159/http://www.pfarreiwaldsassen.de/seegen/text3-12.htm"><i>Predigt zum Bernhardstag.</i></a> 1710, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.pfarreiwaldsassen.de%2Fseegen%2Ftext3-12.htm">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">25. März 2004</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3. März 2013</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWallfahrtskirche+Birnau&rft.title=Predigt+zum+Bernhardstag&rft.description=Predigt+zum+Bernhardstag&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20040325161159%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.pfarreiwaldsassen.de%2Fseegen%2Ftext3-12.htm&rft.creator=Matth%C3%A4us+Pecher&rft.date=1710&rft.source=http://www.pfarreiwaldsassen.de/seegen/text3-12.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen Michler: <i>Das Gnadenbild Unserer Lieben Frau zur Birnau. Pater Prior Ambrosius Schaidle zum 50-jährigen Priesterjubiläum.</i> In: <i>Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft.</i> Band 43, 1990, S. 141–150.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Bisemberger, 1751, S. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://moench-orgelbau.de/disposition,moench-orgel-161,a,3">Disposition der Orgel</a></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ebfr-glocken.de/glockensuche/?tab=detail&scene=detail&id=2504">Die Glocken</a> mit klanglicher Darstellung auf der Site des Erzbistums Freiburg, abgerufen am 5. Januar 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=vvb&datum=19191120&seite=3."><i>Wallfahrtskirche Birnau bei Ueberlingen (Baden).</i></a> In: <i><a href="Vorarlberger_Volksblatt" title="Vorarlberger Volksblatt">Vorarlberger Volksblatt</a></i>, 20. November 1919, S. 3. (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/vvb</span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/birnau_kz_frdh_bw.htm">KZ-Friedhof Birnau</a></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Oswald_Burger" title="Oswald Burger">Oswald_Burger</a>: <i>Der Stollen.</i> 6. Aufl. Überlingen 2005, ISBN 3-86142-087-2. Dokumentation zum KZ Aufkirch, Abschnitt über KZ-Friedhof Birnau</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Lentes (Hrsg.): <i>Rahmen-Diskurse: Kultbilder im konfessionellen Zeitalter.</i> Band 2. Berlin 2004. Siehe: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/1990/1/Ganz_Gottesmutter_und_Honigschlecker_2004.pdf"><i>Gottesmutter und Honigschlecker. Klösterlicher Besitzanspruch und kulinarische Seherfahrung in der Wallfahrtskirche Neu-Birnau.</i></a></span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-bild nomobile noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="klappleiste-kopf"><a href="Basilica_minor" title="Basilica minor">Basilicae minores</a> in Deutschland</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p>Baden-Württemberg:
<a href="Konstanzer_M%C3%BCnster" title="Konstanzer Münster">Unsere Liebe Frau in Konstanz 1955</a> |
<a href="Basilika_St._Martin_(Weingarten)" title="Basilika St. Martin (Weingarten)">St. Martin in Weingarten 1956</a> |
<a href="Wallfahrtsbasilika_St._Georg" title="Wallfahrtsbasilika St. Georg">St. Georg in Walldürn 1962</a> |
<a href="Basilika_St._Vitus_(Ellwangen)" title="Basilika St. Vitus (Ellwangen)">St. Vitus in Ellwangen 1964</a> |
<a class="mw-selflink selflink">Mariä Heimsuchung in Birnau 1971</a> |
<a href="Kloster_Wiblingen" title="Kloster Wiblingen">St. Martin in Ulm-Wiblingen 1993</a> |
<a href="St._Georg_(Ochsenhausen)" title="St. Georg (Ochsenhausen)">St. Georg in Ochsenhausen 2019</a> |
<a href="M%C3%BCnster_St._Maria_und_Markus_(Reichenau-Mittelzell)" title="Münster St. Maria und Markus (Reichenau-Mittelzell)">St. Maria und Markus in Reichenau 2024</a>
</p><p>Bayern:
<a href="Basilika_Vierzehnheiligen" title="Basilika Vierzehnheiligen">Vierzehnheiligen in Bad Staffelstein 1897</a> |
<a href="St._Anna_(Alt%C3%B6tting)" title="St. Anna (Altötting)">St. Anna in Altötting 1913</a> |
<a href="Kloster_Ettal" title="Kloster Ettal">Mariä Himmelfahrt in Ettal 1920</a> |
<a href="Bamberger_Dom" title="Bamberger Dom">Dom St. Peter und Georg in Bamberg 1923</a> |
<a href="Kloster_Ottobeuren" title="Kloster Ottobeuren">St. Alexander und Theodor in Ottobeuren 1926</a> |
<a href="Abteikirche_Niederaltaich" title="Abteikirche Niederaltaich">St. Mauritius in Niederalteich 1932</a> |
<a href="St._Ulrich_und_Afra_(Augsburg)" title="St. Ulrich und Afra (Augsburg)">St. Ulrich und Afra in Augsburg 1937</a> |
<a href="Wallfahrtskirche_Tuntenhausen" title="Wallfahrtskirche Tuntenhausen">Mariä Himmelfahrt in Tuntenhausen 1942</a> |
<a href="Basilika_G%C3%B6%C3%9Fweinstein" title="Basilika Gößweinstein">Heiligste Dreifaltigkeit in Gößweinstein 1948</a> |
<a href="St._Peter_und_Alexander_(Aschaffenburg)" title="St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)">St. Peter und Alexander in Aschaffenburg 1958</a> |
<a href="Franziskanerkirche_(Ingolstadt)" title="Franziskanerkirche (Ingolstadt)">Mariä Himmelfahrt in Ingolstadt 1964</a> |
<a href="Stiftskirche_zur_Alten_Kapelle" title="Stiftskirche zur Alten Kapelle">Stiftskirche zur Alten Kapelle in Regensburg 1964</a> |
<a href="St._Emmeram_(Regensburg)" title="St. Emmeram (Regensburg)">St. Emmeram in Regensburg 1964</a> |
<a href="St._Michael_(Altenstadt)" title="St. Michael (Altenstadt)">St. Michael in Altenstadt 1965</a> |
<a href="St._Lorenz_(Kempten)" title="St. Lorenz (Kempten)">St. Lorenz in Kempten 1969</a> |
<a href="Stiftsbasilika_Waldsassen" title="Stiftsbasilika Waldsassen">Mariä Himmelfahrt in Waldsassen 1969</a> |
<a href="Klosterkirche_St._Benedikt_(Benediktbeuern)" title="Klosterkirche St. Benedikt (Benediktbeuern)">St. Benedikt in Benediktbeuern 1972</a> |
<a href="Basilika_St._Peter_(Dillingen)" title="Basilika St. Peter (Dillingen)">St. Peter in Dillingen 1979</a> |
<a href="Heilig_Kreuz_und_Mari%C3%A4_Himmelfahrt_(Scheyern)" title="Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt (Scheyern)">Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt in Scheyern 1979</a> |
<a href="St._Martin_(Amberg)" title="St. Martin (Amberg)">St. Martin in Amberg 1980</a> |
<a href="Kloster_Osterhofen" title="Kloster Osterhofen">St. Margaretha in Altenmarkt 1982</a> |
<a href="Basilika_St._Jakob_(Straubing)" title="Basilika St. Jakob (Straubing)">St. Jakob in Straubing 1989</a> |
<a href="Basilika_Marienweiher" title="Basilika Marienweiher">Mariä Heimsuchung in Marienweiher 1993</a> |
<a href="Maria_Br%C3%BCnnlein" title="Maria Brünnlein">Maria Brünnlein in Wemding 1998</a> |
<a href="Martinskirche_(Landshut)" title="Martinskirche (Landshut)">St. Martin in Landshut 2001</a> |
<a href="Stiftsbasilika_Herrieden" title="Stiftsbasilika Herrieden">St. Vitus und Deocar in Herrieden 2010</a>
</p><p>Berlin:
<a href="Johannes-Basilika" title="Johannes-Basilika">St. Johannes in Berlin-Neukölln 1906</a> |
<a href="St.-Hedwigs-Kathedrale" title="St.-Hedwigs-Kathedrale">Dom St. Hedwig in Berlin-Mitte 1927</a> |
<a href="Rosenkranz-Basilika_(Berlin-Steglitz)" title="Rosenkranz-Basilika (Berlin-Steglitz)">Maria Rosenkranzkönigin in Berlin-Steglitz 1950</a>
</p><p>Hessen:
<a href="St._Marcellinus_und_Petrus_(Seligenstadt)" title="St. Marcellinus und Petrus (Seligenstadt)">St. Marcellinus und Petrus in Seligenstadt 1925</a> |
<a href="Kloster_Ilbenstadt" title="Kloster Ilbenstadt">St. Maria, Petrus und Paulus in Ilbenstadt 1929</a> |
<a href="Fritzlarer_Dom" title="Fritzlarer Dom">St. Peter in Fritzlar 2004</a> |
<a href="St._Valentinus_(Kiedrich)" title="St. Valentinus (Kiedrich)">St. Valentinus und Dionysius in Kiedrich 2010</a>
</p><p>Niedersachsen:
<a href="Basilika_St._Godehard_(Hildesheim)" title="Basilika St. Godehard (Hildesheim)">St. Godehard in Hildesheim 1963</a> |
<a href="St._Maria%2C_Mutter_der_Sieben_Schmerzen_(Bethen)" title="St. Maria, Mutter der Sieben Schmerzen (Bethen)">Maria Mutter der Sieben Schmerzen in Bethen 1977</a> |
<a href="St._Clemens_(Hannover)" title="St. Clemens (Hannover)">St. Clemens in Hannover 1998</a> |
<a href="St._Cyriakus_(Duderstadt)" title="St. Cyriakus (Duderstadt)">St. Cyriakus in Duderstadt 2015</a>
</p><p>Nordrhein-Westfalen:
<a href="St._Gereon_(K%C3%B6ln)" title="St. Gereon (Köln)">St. Gereon in Köln 1920</a> |
<a href="St._Ursula_(K%C3%B6ln)" title="St. Ursula (Köln)">St. Ursula in Köln 1920</a> |
<a href="Marienbasilika_(Kevelaer)" title="Marienbasilika (Kevelaer)">Mariä Himmelfahrt in Kevelaer 1923</a> |
<a href="St._Viktor_(Xanten)" title="St. Viktor (Xanten)">St. Viktor in Xanten 1937</a> |
<a href="St._Severin_(K%C3%B6ln)" title="St. Severin (Köln)">St. Severin in Köln 1953</a> |
<a href="Wallfahrtsbasilika_Mari%C3%A4_Heimsuchung_(Werl)" title="Wallfahrtsbasilika Mariä Heimsuchung (Werl)">Mariä Heimsuchung in Werl 1953</a> |
<a href="Bonner_M%C3%BCnster" title="Bonner Münster">St. Martin in Bonn 1956</a> |
<a href="Kloster_Steinfeld" title="Kloster Steinfeld">St. Potentinus, Felicius und Simplicius in Steinfeld 1960</a> |
<a href="St._Aposteln" title="St. Aposteln">St. Aposteln in Köln 1965</a> |
<a href="St._Maria_im_Kapitol" title="St. Maria im Kapitol">St. Maria im Kapitol in Köln 1965</a> |
<a href="St._Suitbertus_(D%C3%BCsseldorf-Kaiserswerth)" title="St. Suitbertus (Düsseldorf-Kaiserswerth)">St. Suitbertus in Düsseldorf-Kaiserswerth 1967</a> |
<a href="St._Lambertus_(D%C3%BCsseldorf)" title="St. Lambertus (Düsseldorf)">St. Lambertus in Düsseldorf 1974</a> |
<a href="Kloster_Knechtsteden" title="Kloster Knechtsteden">St. Andreas in Knechtsteden 1974</a> |
<a href="M%C3%B6nchengladbacher_M%C3%BCnster" title="Mönchengladbacher Münster">St. Vitus in Mönchengladbach 1974</a> |
<a href="Basilika_St._Margareta" title="Basilika St. Margareta">St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim 1982</a> |
<a href="St._Ludgerus_(Werden)" title="St. Ludgerus (Werden)">St. Ludgerus in Essen-Werden 1993</a> |
<a href="St._Kunibert_(K%C3%B6ln)" title="St. Kunibert (Köln)">St. Kunibert in Köln 1998</a> |
<a href="Quirinus-M%C3%BCnster_(Neuss)" title="Quirinus-Münster (Neuss)">St. Quirinus in Neuss 2009</a> |
<a href="Wallfahrtskirche_St._Ida_(Herzfeld)" title="Wallfahrtskirche St. Ida (Herzfeld)">St. Ida in Herzfeld 2011</a> |
<a href="St._Laurentius_(Wuppertal-Elberfeld)" title="St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld)">St. Laurentius in Wuppertal 2013</a>
</p><p>Rheinland-Pfalz:
<a href="Benediktinerabtei_St._Matthias" title="Benediktinerabtei St. Matthias">St. Matthias in Trier 1920</a> |
<a href="Speyerer_Dom" title="Speyerer Dom">Kaiser- und Mariendom in Speyer 1925</a> |
<a href="Wormser_Dom" title="Wormser Dom">Dom St. Peter in Worms 1925</a> |
<a href="Abtei_Maria_Laach" title="Abtei Maria Laach">St. Maria am See in Maria Laach 1926</a> |
<a href="Abtei_Marienstatt" title="Abtei Marienstatt">Unsere Liebe Frau in Marienstatt 1927</a> |
<a href="St._Martin_(Bingen)" title="St. Martin (Bingen)">St. Martin in Bingen 1930</a> |
<a href="Sankt-Salvator-Basilika_(Pr%C3%BCm)" title="Sankt-Salvator-Basilika (Prüm)">St. Salvator in Prüm 1950</a> |
<a href="Liebfrauenkirche_(Trier)" title="Liebfrauenkirche (Trier)">Unsere Liebe Frau in Trier 1951</a> |
<a href="St._Paulin" title="St. Paulin">St. Paulin in Trier 1958</a> |
<a href="St._Kastor_(Koblenz)" title="St. Kastor (Koblenz)">St. Kastor in Koblenz 1991</a> |
<a href="St._Severus_(Boppard)" title="St. Severus (Boppard)">St. Severus in Boppard 2015</a>
</p><p>Saarland:
<a href="Wendalinusbasilika" title="Wendalinusbasilika">St. Wendalinus in St. Wendel 1960</a> |
<a href="Basilika_St._Johann_(Saarbr%C3%BCcken)" title="Basilika St. Johann (Saarbrücken)">St. Johann in Saarbrücken 1975</a>
</p><p>Sachsen:
<a href="Kloster_Wechselburg" title="Kloster Wechselburg">Heilig Kreuz in Wechselburg 2018</a>
</p>
</div>
</div></div>
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Normdaten (Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4387473-3">4387473-3</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n90716702">n90716702</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/236539789/">236539789</a></span> </div>
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<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">47.746111111111</span><span class="longitude">9.2191666666667</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:47.746111111111,9.2191666666667"><span title="Breitengrad">47° 44′ 46″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">9° 13′ 9″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
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